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Goodbye Chicago

  • Jun. 16th, 2008 at 8:38 PM

So, morgen geht es ab nach Hause! Die letzte Woche hab ich mit meiner Mama die Gegend unsicher gemacht, deshalb wars relativ still. Zu den Highlights gehörten der Six Flags Vergnügungspark und unsere 2-tägige Tour auf der Route 66.

Rückblickend kann ich sagen, dass es eine interessante Erfahrung war und dass ich viel gelernt und erlernt habe. Dankbar bin ich für all die netten Besuche und dass nix schlimmes passiert ist in all der Zeit.

Aber mein Herz gehört Wien, und in diesem Sinne widme ich mein letztes Video dieses Blogs meiner Heimatstadt gespickt mit den Highlights aus einem halben Jahr Chicago!!! Bis bald in Wien dann!!! ;)


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Wetterlage in Chicago

  • Jun. 8th, 2008 at 10:45 PM

Weil ich Gründe brauche um meine letzte Arbeit für die Uni nicht weiter schreiben zu müssen, hier ein kleines Video mit der Wetterlage von heute Mittag!!!


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Nicaragua

  • Jun. 7th, 2008 at 3:04 AM

So, das Quarter ist zu Ende - "nur noch" die Arbeiten sind zu schreiben. Als kleinen Bildungsauftrag hab ich mir gedacht, dass ich zum Abschluss einige Beiträge zu dem Thema online stelle, das mich die letzten 2 Quarters besonders beschäftigt hat. Interessanterweise handelt es sich dabei um Nicaragua, von dem ich relativ wenig wusste und, dass sowohl in dem Kurs über "Revolution und Frauen in Lateinamerika des 20. Jahrhunderts" wie auch im Kurs "U.S. Intervention und Regimewechsel in Lateinamerika" vorkam. Mir waren die Sandinisten bis dahin nur vom Namen her wage ein Begriff, aber was in den 80iger Jahren dort zuging war wirklich extrem. Also hier mal eine britische Dokumentation und im Anschluss ein Ausschnitt einer Rede von President Reagan und seine erschreckende Haltung gegenüber Kommunismus. (beides auf English -> rein Deutschsprachige bitte nicht laden!!!)





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Alles neigt sich dem Ende zu...

  • May. 30th, 2008 at 1:22 AM

Heute war das letzte Response Paper (Kurzaufsatz zu den zu lesenden Texten) fällig. Jetzt heißt es noch am Dienstag auf die Uni um Präsentation zu halten und am Wochenende beginne ich schon meine erste Abschlussarbeit, damit ich ja fertig werd bevor die Mama kommt. Aber zum kreativen Ausgleich hab ich wieder ein Video zusammen gestellt. Hab alle Bilder zusammen gesucht, die ich von der Uni gemacht hab und eine nette Zusammenstellung von 3 Jahreszeiten in Chicago kreiert. Also, viel Spaß damit:


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Indy-Wochenende

  • May. 25th, 2008 at 7:21 PM

Ja, dieses Wochenende stand indirekt unter dem Schlagwort "Indiana". Am Donnerstag waren wir in "Indiana Jones 4 - Das Königreich des Kristallschädels" und wurden zu tiefst enttäuscht von der miesen Qualität des Sommer-Blockbusters. Ich sag nur so viel - vorsicht Spoiler - George Lucas sollte Science Fiction nur auf eines seiner Franchises beschränken - Spoiler-Ende. 

Und Freitags ging's dann nach langer Planung und ewiger Aufschieberei endlich zum Dune Park in Indiana. Wir sind mit dem Zug dort hingefahren, war recht nett und is nur eine Fahrstunde von Chicago entfernt. Man befindet sich am südlichsten Zipfel vom Lake Michigan, wie man hier sehen kann:

Image:SouthShore.png

Leider hat das Wetter nicht ganz mitgespielt, aber wir hatten doch unseren Spaß... Dünen steigen is gar nicht so leicht, wie's ausschaut. ^^ Tja, jedenfalls haben wir dann den frühen Nachmittag dort verbracht und ich hab natürlich ein paar Schnappschüsse gemacht, damit man sich das auch vorstellen kann!

         
                                                
 

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Damit ich am Laufenden bin, was im liebe Österreich so vor sich geht les ich ab und zu die Headlines auf der ORF-Homepage oder auf gmx.at. Gerade eben ist mir ein Artikel entgegengesprungen, der von einer Che Guevara Statue im Donaupark spricht. An sich nichts schlimmes... ich finde es zwar ein bissi unnötig und selbstbeweihräuchernd, aber mein Gott vielleicht festigt es ja internationale Beziehungen. Was mich aber wirklich schockiert hat waren die im Anschluss folgenden Kommentare diverser Möchte-gern-Experten (siehe http://meinungen.gmx.net/forum-gmx/post/1210115?sp=0) Teilweise graust es mir echt vor der Heimat, wenn ich sowas lese und feststellen muss, welch tiefgreifenden Spannungen es in unserem kleinen Staat gibt... Vor allem die gegenseitigen Beschuldigungen von "zu links" oder "zu rechts" haben mich etwas verdutzt. Scheinbar gibt es hier ein Polarisierung von Fronten, die eigentlich keine sein sollten/müssten. Ich würde nie jemanden seine Meinung verbieten und finde jeden Diskussionspartner - bis zu einem gewissen Grad - hilfreich die eigene Meinung zu reflektieren, aber traurig sieht's aus für Österreich, wenn zu Ausländerfeindlichkeit, politischen Vorurteilen und Wahrheitsverweigerung auch noch Aggression und Hass gegen die "eigenen" Leute hinzu kommt.

So, das waren meine Gedanken zu dem Thema und meine Antwort in dem Forum wäre wahrscheinlich im Ausmaß einer Seminararbeit! ^^ 
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Ich und das liebe Fernsehen

  • May. 16th, 2008 at 2:55 AM

Wer mich kennt weiß, dass ich ein Serien-Junkie bin. Welch bessere Gelegenheit gibt es da also als im Land DER Serien zu sein. Die letzten Monate habe ich neue Serien kennen gelernt, neue Folgen von bekannten Serien in Erstausstrahlung gesehen und nostalgisch alte Serien bewundert, die mich an meine Jugend erinnern (mittlerweile kann ich ja schon darauf zurückblicken ^^)

Auch wenn der Wahn mit den Serien übertrieben wirken mag, gibt es so das ein oder andere, das wirklich Erwähnung finden sollte. Mit Hilfe von youtube ist es ja mittlerweile kein Problem Einblicke in allerlei Serien zu bieten. Hier mal meine Favoriten in den Weiten der TV-Landschaft:

NEU - ELI STONE:

 

In der Serie geht es um einen jungen, erfolgreichen Anwalt, der durch einen Gehirntumor (peinliche) Vision hat, die ihm einerseits helfen ein besserer Mensch zu werden und andererseits anderen Leute zu helfen. Die Dynamik ist super, die Gags einfach zum Tod lachen und die Charaktere überaus sympathisch und gut dargestellt. Und was auch immer man über George Michael sagen mag, ich find's cool, dass er in der Serie mit dabei ist! ^^

DERZEIT - BATTLESTAR GALACTICA (kurz BSG)

Die Science Fiction Serie zählt seit mittlerweile 2 Jahren zu meinen Favoriten. Neben einer ziemlich komplizierten Storyline punkte sie v.a. durch technische Perfektion, gute Schauspieler und überraschende Wendungen. Die Story ganz kurz: die Menschheit lebt in der Zukunft auf 12 Planeten (Kolonien) verteilt. Durch einen heimtückischen Angriff der Cylonen (Roboter) werden diese Zivilisationen vernichtet und es überleben gerade einmal 50.000 Menschen, die sich auf Raumschiffen befanden und weder von den atomaren Bomben auf den Planeten noch von den Angriffen im All vernichtet wurden. Eines der Schiffe ist der Kampfstern (riesen Kampf-Raumschiff) Galactica. In ihrem Kampf ums Überleben müssen Politik und Militär zusammen arbeiten um die verschollene 13. Kolonie zu finden. Unter die Überlebenden haben sich jedoch einige "menschliche Cylonen" gemischt, die die Mission der letzten überlebenden Menschen genauso gefährden, wie die dramatische Situation in der sich der verbleibenden Raumschiffe befinden. Das unten gezeigte Foto heißt "The last Supper" (das letzte Abendmahl) und ist eine interessante Anspielung an Leonardo da Vinci's Gemälde. Jeder der hier gezeigten Charaktere spielt eine wichtige Rolle im Rahmen der Serie und laut Produzenten verstecken sich hier einige Hinweise auf die kommenden Ereignisse der 4. und letzten Staffel. Fazit: SciFi at its best!!!



ALT - STAR TREK

Meine ewige Nummer 1. Ich weiß nicht woher das Interesse/die Leidenschaft für Science Fiction kommt, aber keine Serie hat mich so beeinflusst, wie Star Trek (besser bekannt unter Raumschiff Enterprise). Angefangen mit Kirk und Co. in den 1960ern gibt es bis dato 5 Serien, 1 Comic-Serie, 10 Filme und massig Bücher und Literatur. Etwas das meine Fazination für die Materie erklären könnte ist wahrscheinlich am Bestem in der Intro von "Star Trek: Enterprise" (der 5. und letzten Serie) zu sehen: die kontinuierliche Bemühung der Menschheit immer weiter über ihre Grenzen hinauszugehen. Beginnend mit Kolumbus, über Gebrüder Wright bis hin zu der 1. Mondlandung, all dies repräsentiert die Einzigartigkeit des Menschen immer nach Höheren zu greifen. Schaut euch das unten angeführte Video an und versucht auf die unterschiedlichen Stufen "unserer Entwicklung" zu achten. Ich find's gelungen!!!



So und damit ich nicht für ganz irr gehalten werde, hab ich mir auch noch ein paar kritische Zitate rausgesucht, die unsere TV-Gesellschaft sehr nett charakterisieren. In diesem Sinne, Lob an alle, die sich den Eintrag bis hierher durchgelesen haben und ich freu mich auf den ein oder anderen Kommentar!!! ;o)

Fernsehmacher wissen, daß die Augen Höhlenbewohner sind.
© Dr. phil. Manfred Hinrich, (*1926), deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller

Abends schaltet der Papa den Fernseher ein,
nachts schaltet der Fernseher den Papa aus...
© Martin Gerhard Reisenberg, (*1949), Diplom-Bibliothekar in Leipzig und Autor

Passiert Ihnen das auch manches mal? Sie sehen sich eine Fernsehsendung an und denken sich: Welcher Idiot sieht sich sowas eigentlich an? Und dann erkennen sie: Das bin ja ich!
© Wolfgang J. Reus, (1959 - 2006), deutscher Journalist, Satiriker, Aphoristiker und Lyriker
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Court Theater

  • May. 16th, 2008 at 2:10 AM

Dienstag war ich zusammen mit Alice im Court Theater. Dabei handelt es sich um ein kleines, feines Theater, dass zur Universität gehört und weil Alice vor Längerem dort mal in eine Vorstellung gegangen ist, hat man sie zu einem kleinen Empfang plus Backstage-Tour und Vorführung einer tech. Probe eingeladen, samt Begleitperson.

Also sind wir dort zu zweit hingegangen. War ja sehr skeptisch, ob mir das gefallen wird, aber wir sind zu Beginn mit einem netten italienischen Buffet überrascht worden und die Führung war auch sehr interessant - abgesehen von der Tatsache, dass ich in dem stickigen Kostümraum fast umgekippt wär! Nun gut, jedenfalls hat dann nach langen Einführungen und Gesprächen nach 2 Stunden endlich das Stück begonnen. Es hieß "First Breeze of Summer" von Leslie Lee und handelt von der Geschichte einer afro-amerikanischen Familie. Im Saal drinnen bin ich dann auf einmal so müde geworden, dass ich kurzfristig in meinem Sessel eingeschlafen bin und nur ab und zu bei lauten Geräuschen aufgeschreckt bin. *lach* So was ist mir noch nie passiert, aber die anderen Gästen scheint es ähnlich gegangen zu sein, denn in der (scheinbaren - wir wissen nicht, ob das Stück vlt. doch schon vorbei war) Pause sind einige heim gegangen, auch wir! Ziemlich peinlich eigentlich, aber das Stück war harter Tobak. Die Hälfte hab ich nicht verstanden, weil es im afro-amerikanischen Slang gesprochen war und die andere hab ich wie gesagt verschlafen... Nun gut, soll vorkommen. Jedenfalls haben wir dann zur Strafe im Regen bis zur Bushaltestelle gehen müssen, den wir dann auch noch verpasst haben, aber länger hätten wir's eh nicht ausgehalten (und die Schuldgefühle bzgl. ausständigen Lesestoff wurden auch immer größer *seufz*).

    

Das einzige was jetzt noch irgendwie interessant wäre, ist die Frage wie das Stück ausgeht... Mal schauen ob sich da was im World Wide Web finden lässt! ^^

Zum Abschluss noch ein kleines Gusto-Stückerl, das mir im Moment die Abende versüßt, wenn ich aus dem Fenster schau! ^^

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Oak Park und griech. Essen

  • May. 11th, 2008 at 10:56 PM

Am Freitag waren wir von der Universität aus nach Oak Park (einem Stadtteil im Nordwesten von Chicago) eingeladen. Es ging zum Frank Lloyd Wright Museum. Für die Unwissenden, wie ich eine war, es handelt sich um DEN amerikanischen Architekten, der den einzigen typisch amerikanischen Baustil - Prärie-Stil - erfunden hat. Die Führung war sehr interessant und im Anschluss hat uns Catherine, die Deutsch-Professorin, die immer die Kaffeestunde organisiert noch durch die Nachbarschaft geführt, die voller wunderschöner Häuser ist. Natürlich hab ich's mir nicht nehmen lassen und wieder fleißig Fotos gemacht.




Dannach ging's zu Catherine, die in dieser Gegend lebt und wir wurden reichlich bewirtet. ABER zu guter Letzt kam DER kulinarische Höhepunkt: das beste griechische Restaurant außerhalb Griechenlands und wir waren auf alles eingeladen!!! Und bei alles meine ich auch wirklich alles. In Vereinbarung mit allen Anwesenden haben wir uns von Catherine und ihren Mann alles bestellen lassen, was sie für unverzichtbar hielten und haben brav geteilt. D.h. wir sind auf ca. 20 verschiedene Gerichte gekommen sind. Und alles waren einfach nur wow und erst der gute Wein. *schwärm* Nach diesem wunderbaren Essen sind wir dann mit dem Taxi heim und haben uns noch spontan für einen DVD-Abend bei mir entschieden. Ins Bett bin ich dann um 4 Uhr Früh gekommen, aber das war der ganze Tag auf alle Fälle wert!!!
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Abgesehen von den hohen Kosten, die das Beschaffen der diversen Bücher für jedes Quarter mit sich bringt, hat das ganze doch seinen Sinn und Vorteile. Erstens kann ich mit Recht behaupten, dass ich die gekauften Bücher brav gelesen hab, was bis auf meine Harry Potter-Bände und die kleinen Mini-Biographien, die ich sonst so lesen nicht auf viele meiner Bücher zutrifft und zweitens hat man durch das wirklich hervorragende Universitätsnetz auch hie und da die Möglichkeit die Autoren persönlich kennen zu lernen. Dieses ist diese Woche in meiner Lieblings-Lehrveranstaltung "U.S. Interventionspolitik und Regimewechsel in Lateinamerika" passiert. Wir besprechen gerade den Sturz von President Allende in Chile und mussten in diesem Zusammenhang das Buch von Margaret Power über "rechte Frauen in Chile" lesen. Dienstags war sie dann in der Lehrveranstaltung und stand Rede und Antwort, und da hab ich's mir natürlich nicht nehmen lassen mir einen Widmung in mein Buch geben zu lassen. Wann sonst kommt man schon zu der Ehre. Das Buch ist sehr gut und behandelt, wie Power selbst sagt eine politische Gruppe, die ob ihrer politischen Ausrichtung bis jetzt eher vernachlässigt wurde und es umso interessanter macht dieses Mosaiksteinchen in die Geschichte Chile's einzufügen.

Und weil ich so Stolz auf meine Widmung bin, gibt's auch gleich wieder ein Foto, das auch beweist, wie brav ich mitarbeite!!! ^^

      

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